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Terminal Nord: Kölns zweites Bahn-Terminal für den kombinierten Verkehr

Mit Förderung durch die Bundesrepublik Deutschland hat die HGK im Kölner Norden ein neues Terminal für den kombinierten Verkehr errichtet. Die Umschlaganlage liegt verkehrsgünstig in der Nähe der Autobahn-Anschlussstelle Köln-Niehl (A1/A57) und ist Teil des Industrieparks Nord, der auf dem Gelände einer ehemaligen Raffinerie entsteht.
Das Terminal Nord dient dem Umschlag von Containern, Wechselbrücken und Sattelaufliegern vom Lkw auf die Bahn und umgekehrt. Es ergänzt das Bahn-Terminal Eifeltor im Süden Kölns. Vorgesehen sind zwei Module. Die erste Baustufe des Moduls A wurde im Juni 2015 eröffnet. Sie umfasst fünf Umschlaggleise mit einer Nutzlänge von rund 300 Metern und einen Containerkran. Aktuell können hier rund 42.000 Ladeeinheiten (67.000 TEU) pro Jahr umgeschlagen werden. Die zweite Baustufe, die bis 2019 realisiert werden soll, sieht die Verlängerung der Gleise auf 700 Meter und einen zweiten Kran vor. Die Kapazität wird dadurch auf 93.750 Ladeeinheiten (150.000 TEU) erhöht.
Je nach Bedarf kann die Anlage künftig bis zu einer Umschlagkapazität von 250.000 Ladeeinheiten (400.000 TEU) pro Jahr ausgebaut werden.

 

Kerndaten des KV-Terminals Köln-Nord (im Endausbau)

Größe des Terminals m²: 152.000
Anzahl der Gleise: 9
Nutzbare Gleislänge: Bis zu 700 Meter
Anzahl der Kräne: 6
Anzahl der Abstellplätze TEU: 2.052 (1 über 3)
Anzahl der Abstellplätze für Gefahrengut TEU: 168
Anzahl der Abstellplätze für Sattelauflieger: 56
Max. Kapazität Endausbaustufe ca. 250.000 LE (400.000 TEU) pro Jahr
Umschlagleistung (Endausbau) in Ladeeinheiten (bzw. TEU) pro Jahr
• Modul A: 10 Züge/Tag 130.000 LE / 208.000 TEU
• Modul B: 9 Züge/Tag 120.000 LE / 192.000 TEU

 

Plan KLV-Terminal Köln Nord

Luftbild KLV-Terminal Köln Nord

Terminal Nord: Flyer 2012

 

Ausbau des Godorfer Hafens gestoppt

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG hatte im Auftrag der Stadt Köln geplant, ein zusätzliches Hafenbecken am Godorfer Hafen zu bauen. Dort sollte ein trimodales Containerterminal entstehen, um mehr Güter von Lkws auf die klimafreundlichen Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn verlagern zu können. Der Rat der Stadt Köln beschloss aber im September 2019, die bereits seit Jahren eingeleiteten planungsrechtlichen Verfahren zu beenden und den Ausbau nicht weiter zu verfolgen. Daraufhin wurde das rund 35 Hektar große Areal von der HGK an die Stadt zurückgegeben. 

 

Connecting Europe:

Sicherung und Anpassung des wasserseitigen Zugangs an den Kölner Häfen

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG investiert in einem Mehrjahresprogramm in die Verbesserung und Verstärkung der Kaianlagen in den Kölner Häfen. Im Leistungszeitraum 2014 bis 2017 wurden die Herstellung von Spundwänden im Hafen Niehl I und der Einbau von schweren Wasserbausteinen als Kolkschutz von der Europäischen Kommission über die Fazilität „Connecting Europe“ gefördert.

 

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